Mit dem Projekt „Promega Under One Roof“ werden die aktuell in Mannheim auf verschiedene Standorte verteilten Funktionsbereiche und Tochtergesellschaften der Promega Corp. unter einem neuen Dach vereint.
Für das Logistikzentrum mit Verwaltung in Walldorf gruppieren sich die Büros, Logistik- und Produktionsbereiche um einen mehrgeschossigen Marktplatz. Mitarbeiter, Gäste und Besucher werden über den markanten Haupteingang, der von auskragenden Geschossplatten und einem aus der Gebäudekante herausgedrehtem Gebäudeteil gebildet wird, an diesen Ort geführt und im Inneren auf den einzelnen Ebenen verteilt.
Die offene, 3-geschossige Arbeitswelt bietet etwa 115 Mitarbeitern einen neuen Arbeitsplatz und ausreichend Raum für Erweiterungen und Wachstum in den nächsten Jahren. Unterstützt wird der konzeptionelle Leitgedanke, die unterschiedlichen Funktionen unter einem Dach zu vereinen, von einem das Gebäude überspannenden, rund 9.000 m² großen Holztragwerk.
Der bewusste Umgang mit den verfügbaren Ressourcen Land, Energie, Wasser, Baustoffen und Mensch bei Bau und Betrieb der Immobilie ist integraler Bestandteil der Planung. Das beinhaltet die Renaturierung der zuvor agrarwirtschaftlich genutzten Fläche als auch die Aufstellung eines wirksamen, mit der Architektur abgestimmten Klima- und Komfortkonzepts. Die Renaturierung des Außenraums sieht die Aufrechterhaltung des natürlichen Wasserkreislaufs vor. Hierfür werden die Dachflächen größtenteils als Gründach angelegt, versiegelte Flächen auf ein Minimum beschränkt und eine Versickerungsmulde geschaffen. Der im Wasserkreislauf eingebundene See dient als Regenwasserrückhalt und entlastet das öffentliche Entwässerungsnetz. Als weitere Funktionen erfüllt die angelegte Wasserfläche die Filterung, die Verbesserung des Mikroklimas, die Grauwassernutzung, die Nutzung als Löschteich und die Bewässerung der Grünflächen. Im Inneren des Neubaus wird auf mehreren Wegen eine hohe Aufenthaltsqualität sichergestellt.
Um den menschlichen Komfortbereich optimal zu bedienen, wurden Räume, Gebäudehülle und Technik mit Blick auf Heizung, Kühlung, Lüftung und Tageslicht aufeinander abgestimmt. Alle ständig benutzen Flächen sind auf die bestmögliche Nutzung einer natürlichen Belichtung am Arbeitsplatz ausgerichtet, unabhängig ob entlang der Fassade oder zum Atrium hin ausgerichtet. Die Fassadengestaltung gewährleistet hierbei den thermischen Schutz mittels passiver und aktiver Regulierung der solaren Einstrahlung. Unterstützt werden der thermische Komfort und die Raumluftqualität von einer mechanischen Lüftung und einer an ein Geothermiefeld angeschlossenen Bauteilaktivierung, wobei das große Atrium zur Bildung eines natürlichen Kamineffekts im Gebäude in das Klima- und Komfortkonzept einbezogen wurde. Die Grundlast des Gesamtenergiebedarfs liefert die auf dem Dach installierte Photovoltaik.
Freie Architektin
Nach dem Abschluss des Studiums an der Universität Stuttgart im Jahr 1997 war Ariane in Stuttgart als Projektleiterin bei 4a Architekten GmbH u.a. für das Freizeit- und Thermalbad Tuttlingen, sowie bei Aldinger Architekten Planungsgesellschaft mbH u.a. für die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg in den Leistungsphasen 3 bis 9 verantwortlich.
Nach 5-jähriger Selbstständigkeit war sie bei Guggenberger + Ott Architekten GmbH für die Realisierung von Projekten u.a. für UN-Studio, Amsterdam, Henning Larsen, Kopenhagen und Auer Weber, Stuttgart in den Leistungsphasen 6 - 9 projektleitend zuständig.
Seit Januar 2019 arbeitet Ariane bei haascookzemmrich STUDIO2050 und unterstützt in der Ausschreibung das Wohnquartier T5. In der Planung ist sie unterstützend für das Franklin Hochpunkt_H in Mannheim und das Besucherzentrum Rapunzel Naturkost in Legau, sowie für die Fertigstellung des Logistikzentrums Promega in Walldorf tätig.
Boris begann sein Studium im schwäbischen Biberach (DE). Nach Zwischenstopps in Luzern (CH) und Berlin (DE) absolvierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (DE) den Master of Arts.
Neben der Planung und dem Mitwirken beim Umbau des CAD-labs an der Kunstakademie, engagierte sich Boris während seines Studiums auch an der Planung und Realisierung der Ausstellungsskulptur für die 250-jährige Jubiläumsausstellung „Voila" in der Staatsgalerie Stuttgart. In den Architekturbüros HASCHER JEHLE Architektur, Berlin und Kauffmann Theilig & Partner, Stuttgart sammelte Boris Praxiserfahrung.
Nach dem Studium hat Boris das neu gegründete STUDIO2050 fasziniert. Hier arbeitete er an Wettbewerben wie der Erweiterung des Mercedes Benz Campus in Stuttgart und dem Guggenheim Museum in Helsinki, Finnland. Das Empfangsgebäude der Firma Schmalz in Glatten (DE) war sein erstes realisiertes Hochbau-Projekt, auf das er nicht nur wegen der Auszeichnung "Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer stolz sein kann. Weitere Projekte waren unter anderem Die Radstation Tübingen und das Projekt VielArten.
Boris betreut derzeit das Stampflehmhaus in Heilbronn.
Dominika studierte Architektur in Poznan (PL) und Stuttgart (DE). Ihr Masterprojekt wurde für den BDA/SARP Award 2017 nominiert. Während und nach ihrem Studium war Dominika in mehreren Architektur- und Innenarchitektur-Büros in Poznan und Berlin tätig. Unter anderem arbeitete sie für Starzak Strebicki (Polen und Holland) und Jeske Design in Poznan.
Dominika interessiert sich für Innenarchitektur, Möbeldesign und Architektur für alternde Gesellschaften.
Bei haascookzemmrich STUDIO2050 ist Dominika seit 2017 als Architektin im Praktikum angestellt. Sie war als Architektin für das Logistikzentrum in Walldorf und den Alnatura Campus in Darmstadt tätig.
Dominika verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Designwettbewerben, darunter der Neuer Stadtraum B14 oder Mobility Hub Stuttgart, Eco Village, Hannover, House of Life, Hamburg. Dominika betreut derzeit den Öko Landbau Zentrum Demeter in Darmstadt sowie die planerische und grafische Bearbeitung der Wettbewerbe.
Eduardo hat in Madrid (Universidad Politécnica) und Weimar (Bauhaus) Architektur studiert. Während seinem Studium war er unter anderem in „3GOffice“ und „Gazapo & Marquerie arquitectos“ in Madrid tätig.
Eduardo arbeitet als Architekt bei haascookzemmrich STUDIO2050 seit 2013. Zu seinem bisherigen Tätigkeiten zählt die Mitarbeit an Wettbewerben (u.a. Merecedes Benz Campus in Stuttgart), sowie die Werkplanung für verschiedene Projekte: Schmalz Empfangsgebäude in Glatten (2014-2015), Alnatura Arbeitswelt in Darmstadt (2016-2017) und ein Logistikzentrum in Walldorf (2018).
Felix studierte in Kaiserslautern (D) und Stuttgart (D) Architektur. Während seines Studiums war Felix für Büros in Stuttgart und New York tätig. Nach dem Abschluss seines Studiums arbeitete Felix in Berlin und Daressalam. Unter anderem arbeitete er für Behnisch Architekten in Stuttgart, studiomda in New York, Pysall Architekten in Berlin und Epitome Architects in Tansania.
Bei haascookzemmrichSTUDIO2050 ist Felix seit 2017 als Architekt angestellt. Zu seinen bisherigen Tätigkeiten zählt die Mitarbeit am Logistikzentrum mit Verwaltung in Walldorf und die Projektleitung für das Projekt Hochpunkt H auf Franklin in Mannheim, sowie die Mitarbeit beim Rapunzel Besucherzentrum.
Aktuell ist Felix Teil der Projektleitung für den Neubau des Mobility Hubs in Stuttgart und Projektleiter für das Baugruppenprojekt VielArten in Tübingen.
Lena studierte in Coburg (DE) und Stuttgart (DE), sowie in Lugano (CH) Innenarchitektur. Im Laufe ihres Studiums sammelte sie in diversen Büros Erfahrung und fand, nach dem erfolgreich absolvierten Master an der HFT, ihren Einstieg bei Scope Architekten in Stuttgart. Seit 2017 ist sie als Innenarchitektin bei haascookzemmrich STUDIO2050 angestellt.
Als Innenarchitektin war Lena für den preisgekrönten Alnatura Campus in Darmstadt mit verantwortlich. Lena verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Entwurf und in der Ausführung, darunter der Alnatura Campus und Promega Under One Roof.
Lena betreut derzeit die Planung und Umsetzung des Innenausbaus bei den Projekten Besucherzentrum Rapunzel und Radstation Tübingen.
Lisa studierte an der Universität Stuttgart und der Tekniska Högskola in Lund Architektur und Stadtplanung. Vor und während ihres Studiums war Lisa in verschiedenen Architekturbüros tätig, unter anderem bei schneider+schumacher und MGF Architekten. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Diplomstudiums arbeitete sie bei Spoerri Thommen Architekten in Zürichspäter für das Innenarchitekturbüro Weller in Frankfurt. Seit Januar 2016 ist Lisa bei haascookzemmrichSTUDIO2050 als Architektin angestellt. Hier übernahm sie die Projektleitung sowohl für den Alnatura KinderNaturGarten in Darmstadt, als auch für das Rapunzel Besucherzentrum in Legau. Des Weiteren war sie für die Werkplanung der Hauptverwaltung Promega in Walldorf mit verantwortlich. Derzeit ist Lisa Teil des Projektteams Leibnitz Innohof in Potsdam. |
Martin Haas hat in Stuttgart und London Architektur studiert. Von 1995-2012 war Martin Haas bei Behnisch Architekten tätig. Nach dem Gewinn einiger Wettbewerbe war er unter anderem von 1996-2002 mit Jörn Genkel als Projektleiter für die NORD/LB in Hannover verantwortlich. Danach arbeitete Haas an internationalen Projekten in Dubai, Italien und Frankreich bevor er 2005 Partner in Behnisch Architekten wurde. Als Partner war Martin Haas verantwortlich für das Stadtentwicklungsprojekt Riverparc in Pittsburgh, für Labor und Büroprojekte in Paris, für das Haus im Haus in der Handelskammer Hamburg, die Unilever Zentrale und den Marco Polo Tower in Hamburg, sowie für das Ozeaneum in Stralsund. Martin Haas war auch Co-Kurator der sehr erfolgreichen Wanderausstellung "Ökologie, Design, Synergie".
Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt Haas auf die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Architektur. Nach 6 Jahren der Partnerschaft gründet Haas, zusammen mit David Cook und Stephan Zemmrich im April 2012 sein eigenes Büro haascookzemmrich STUDIO2050 mit Projekten im In und Ausland.
Als Mitbegründer des DGNB ist Martin Haas Mitglied des Präsidiums, und seit 2013 deren Vizepräsident.Seit 2008 hat er eine Gastprofessur and der University of Pennsylvania in Philadelphia, USA sowie an der Universita di Sassari in Italien inne.
Martin Haas ist Mitglied des Gestaltungsbeirats in Konstanz und Offenburg. Seit 2020 ist er ehrenamtliches Mitglied des Konvents der Baukultur.
Nach seiner Ausbildung zum Tischler folgten das Studium der Architektur und das REAP Masterprogramm an der HCU in Hamburg (DE). Bereits im Studium arbeitete Matthias für Behnisch Architekten in Stuttgart (DE) und Los Angeles (USA) und setzte die Zusammenarbeit nach seinem Abschluss fort.
Nach Stationen als Projektleiter im Büro Heske Hochgürtel Lohse in Lübeck (DE) und bei KSP Jürgen Engel Architekten in Braunschweig (DE) ist er seit 2016 für haascookzemmrich STUDIO2050 als Architekt tätig und seit 2019 Geschäftsführer.
Die Themen der von ihm bearbeiteten Bauaufgaben sind vielfältig und reichen von Wohnungsbau über Büro- und Geschäftshäuser bis hin zu Forschungs- und Laboreinrichtungen.
Von 2016 bis 2020 hat Matthias die Generalplanung für das Logistikzentrum der Assay Immobilien in Walldorf übernommen. Aktuell betreut Matthias als Projektleiter den Leibniz-Innovationshof für nachhaltige Bioökonomie in Potsdam
Nach seiner Ausbildung zum Bauzeichner im Hochbau studierte Sandro Architektur in Biberach (DE), Wien (AT) und Tokio (JP). Während und nach dem Studium war er in mehreren Architekturbüros in Süddeutschland und Österreich tätig.
Seit 2014 ist Sandro Teil von haascookzemmrich STUDIO2050, wo er an der Entwicklung zahlreicher Entwurfsprojekte mitgewirkt hat – von kulturellen und öffentlichen Bauten bis hin zu innovativen Konzepten für nachhaltiges Bauen und urbane Mobilität. Zu seinen Projekten zählen unter anderem das Guggenheim Museum in Helsinki, das Film- und Medienhaus Stuttgart, die Radstation Tübingen, das Lehmahus Heilbronn sowie die Quartiersentwicklung am Stöckach in Stuttgart.
Nach der Realisierung des Logistikzentrums mit Arbeitswelt in Walldorf übernahm Sandro gemeinsam mit Felix Wolf die Projektleitung für den Neubau des Smart Mobility Hub in Stuttgart.
Aktuell betreut Sandro das Projekt Zukunftsmarkt für Alnatura sowie die Machbarkeitsstudie Neue Mitte Littenweiler-Waldsee.
Parallel ist Sandro als Honorarlehrkraft an der Universität Stuttgart am Institut für Städtebau tätig.
Seit 2025 ist Sandro Partner und leitet das Büro haascookzemmrich STUDIO2050 in Landau.