Wettbewerb "Der neue Stöckach" - Ein Beispiel für soziale, ökologische und ökonomische Resilienz

2019

Das Gebiet Stöckach in Stuttgart sollte neu gedacht und unser Beitrag schaffte es in die zweite Runde

Leitidee

Leitidee

Schwindende Ressourcen, der Klimawandel und eine wachsende Polarisierung in der Politik führen zu Spannungen in der Gesellschaft. Die Bewegung „Fridays for Future“ ist auch Ausdruck einer Sehnsucht über gesellschaftliche Alternativen nachzudenken – Alternativen jenseits der Dualität von Kapitalismus und Sozialismus, von privatem oder öffentlichem Eigentum. Alternativen, die es erlauben, unseren Lebensraum langfristig zu erhalten. Städte sind Gravitationszentren dieser Entwicklung. Der „Neue Stöckach“ kann eine Landmarke für die Vision dieser neuen, zukunftsgewandten Art einer urbanen Gemeinschaft werden. Ein robuster und ökonomisch, ökologisch weitgehend autarker Lebensraum, der sich den schnell verändernden Bedingungen anpassen kann. In dem „Neuen Stöckach“ geht es nicht länger um Konkurrenz, sondern um Kooperation, Vernetzung und Koexistenz. Bestehendes wird konsequent genutzt, nicht nur um den hohen Wert an eingebundener Energie zu nutzen, sondern auch um dem Stadtraum eine einmalige Identität zu geben.

Ein soziales und konsequent nachhaltiges Quartier als Vorbild für eine von den Zwängen der autogerechten Stadt befreiten Stadt. Urbane Lebensmittelproduktion, unwetterresiliente Stadtstrukturen und eine autarke, auf erneuerbare Energien beruhende Versorgung innerhalb der Quartiersgrenzen sind die funktionalen Komponenten. Weitaus schwieriger sind die damit verknüpften sozialen Herausforderungen. Denn der „Neue Stöckach“ setzt auf Teilhabe. Synergiepotentiale verschiedener Sektoren werden genutzt und nicht als Zielkonflikte gegeneinander ausgespielt. Die Sphären Ökologie, Klima, Wirtschaft und Soziales sind in Nachbarschaften organisiert und unmittelbar miteinander verknüpft. An dieser zentralen Stelle Stuttgarts gibt es die einmalige Chance, ein Quartier entstehen zu lassen, welches den Ansprüchen einer menschenfreundlichen und ökologisch bewussten Gesellschaft gerecht wird. Ein Lebensort für Generationen. Es entsteht eine dreidimensionale Stadtoase mit einem vielschichtigen Pattern an unterschiedlichen Aufenthalts- und Nachbarschaftsorten. Das Quartier wird ein Vorzeigeprojekt für die Aneignung von Brachfläche durch eine Stadtgesellschaft, welche Mensch, Raum und Umwelt wieder vereinen will.

Heterogenes Stadtquartier

Einen festgefügten Masterplan gibt es nicht mehr. An dessen Stelle ist ein Leitbild für die Entwicklung einer offenen, sozialen Stadtgesellschaft getreten. Stadtplanung wird als kontinuierlicher Handlungsprozess verstanden. Der „Neue Stöckach“ versteht sich als Werkstatt und Übungsraum. Ein heterogenes Stadtbild ist ein Leitmotiv dieser dauerhaften Stadtentwicklung. Bestehendes wird konsequent weitergenutzt, nicht nur um den hohen Wert an eingebundener Energie zu nutzen, sondern auch um die Identität des Quartiers zu stärken. Unser Augenmerk liegt in der Schaffung attraktiver und abwechslungsreicher Gassen, Wege und Plätze.

Lange Straßenräume und querende Achsen sind bewusst gebrochen und durch Baumgruppen rhythmisiert, um erlebbare Begegnungsräume zu schaffen und den nachbarschaftlichen Austausch zu fördern. Eine variantenreiche Höhenentwicklung, sowie die Nutzung der dritten Ebene auf den Dächern der Bestandsgebäude bieten ein einmaliges Stadterleben, welches so nur in Stuttgart möglich ist. Diese neu geschaffenen Orte und Wege sind die erweiterten Wohnzimmer ihrer Bewohner.

Sitzinseln um kleine Mikrogärten laden zum abendlichen Plausch ein. Der weitgehende Verzicht von Bordsteinen und Fahrbahnmarkierungen sorgen für ein neues Raumgefühl in den schmal geschnittenen Gassen.

David Cook

Partner Freier Architekt, BA (hons), Dip. Arch (dist), RIBA, BDA

Als Projektpartner bei Behnisch Architekten war David Cook von 1995-2005 verantwortlich für das Harbourside Center (Konzert- und Tanztheater) in Bristol, Großbritannien, das Dänische Nationalarchiv (NPAC) in Kopenhagen, Dänemark, sowie für das Terrence Donnelly Center für zelluläre und biomolekulare Forschung (TDDCBR) an der Universität von Toronto, Kanada. Als Partner bei Behnisch Architekten zwischen 2005-2012 war David Cook verantwortlich für die Hilde-Domin-Schule in Herrenberg, das Nationalzentrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg, die Schwetzinger-Terrasse-Kindertagesstätte in Heidelberg, sowie für das Gebäude des Hauptsitzes King Abdullah Financial District (KAFD) in Riyadh, Saudi-Arabien. Er hat an einer Vielzahl von Campus- / Masterplaning-Projekten gearbeitet, darunter UC Dublin, Irland und der Sanierung des Lower Don in Toronto, Kanada. David Cook war auch Co-Kurator der sehr erfolgreichen Wanderausstellung "Ökologie, Design, Synergie" durch Deutschland.

Nach 6 Jahren der Partnerschaft gründet Cook, zusammen mit Martin Haas und Stephan Zemmrich, im April 2012 sein eigenes Büro „haascookzemmrich STUDIO2050“ mit Projekten im In- und Ausland.

David Cook war Belluschi-Gastprofessor für Architektur an der Universität von Oregon, USA. Er pflegt weiterhin eine enge Beziehung zu der Universität und kehrt regelmäßig für Gastvorträge an die Universität zurück.

Auszüge: Projekte

Bristol Harbourside Centre

Bristol Harbourside Centre

David Cook als Projektpartner bei Behnisch Architekten von 1993-1996
Danish National and Provincial Archives, Copenhagen

Danish National and Provincial Archives, Copenhagen

David Cook als Projektpartner bei Behnisch Architekten von 1996-2000
Terrence Donnelly Center for Cellular and Biomolecular Research (TDCCBR), Toronto

Terrence Donnelly Center for Cellular and Biomolecular Research (TDCCBR), Toronto

David Cook als Partner in Behnisch Architekten
Hilde-Domin-Schule, Herrenberg

Hilde-Domin-Schule, Herrenberg

David Cook als Partner in Behnisch Architekten
Institut für Technische Physik (ITEP), KIT, Karlsruhe

Institut für Technische Physik (ITEP), KIT, Karlsruhe

David Cook als Partner in Behnisch Architekten
National Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg

National Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg

David Cook als Partner in Behnisch Architekten

Dominika Lis

Architektin im Praktikum

Dominika studierte Architektur in Poznan (PL) und Stuttgart (DE). Ihr Masterprojekt wurde für den BDA/SARP Award 2017 nominiert. Während und nach ihrem Studium war Dominika in mehreren Architektur- und Innenarchitektur-Büros in Poznan und Berlin tätig. Unter anderem arbeitete sie für Starzak Strebicki (Polen und Holland) und Jeske Design in Poznan.

Dominika interessiert sich für Innenarchitektur, Möbeldesign und Architektur für alternde Gesellschaften.

Bei haascookzemmrich STUDIO2050 ist Dominika seit 2017 als Architektin im Praktikum angestellt. Sie ist als Architektin für ein Logistikzetrum in Walldorf und den Allnatura Campus in Darmstadt tätig.

Giancarlo Munoz Ramirez

Nach seinem Bachelor in Architektur an der Universität von Costa Rica arbeitete Giancarlo als freiberuflicher Architekt. Dabei schloss er mehrere Wohnungsbau sowie Firmenprojekte ab. Zudem arbeitete er an der Universität von Costa Rica als Tutor für Architekturdesign.

2018 erlangte er einen Doppelabschluss in M Sc. „Integrated Urbanism and Sustainable Design" von der Universität Stuttgart und der Ain Shams University in Kairo.

Giancarlo ist seit seinem Abschluss bei haascookzemmrichSTUDIO 2050tätig und ist an der Entwicklung der BIM-Abteilung des Büros beteiligt.

Marie Sophie Hoppe

Marie studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart (BA und MA).

Vor ihrem Studium nahm sie 2009 am Summer Study Programm an der Duke University in College Station (USA), Fachrichtung Architektur, teil. Während und nach ihres Studiums arbeitete Marie in diversen Architekturbüros, unter anderem 2015 in Kopenhagen bei Force4Architekts (DK) und 2017 bei Behnisch Architekten in Boston (USA). Zudem war Sie 3 Jahre lang als Werkstudent im Architektur- und Städtebaubüro uta architekten, Stuttgart (DE) tätig. In dieser Zeit wirkte Marie an einer Vielzahl von Projekten mit, unter anderem dem Harvard University Science and Engineering Complex in Allston (USA), sowie dem Bau mehrerer Wohnheime für Menschen mit Behinderung (DE).

Nach ihrem erfolgreichen Studium absolvierte Sie eine Ausbildung zum zertifizierten Fachplaner Brandschutz an der International Security Academy in Esslingen (DE).

Bei haascookzemmrich STUDIO2050 war Marie von 2018 bis 2019 im Projekt Franklin Hochpunkt H angestellt und wirkte an diversen Wettbewerben mit. Seit 2019 betreut sie das Projekt Gesundhaus Schliersee.

Martin Haas

Partner Freier Architekt BDA / Miller Chair University of Pennsylvania

Martin Haas hat in Stuttgart und London Architektur studiert. Von 1995-2012 war Martin Haas bei Behnisch Architekten tätig. Nach dem Gewinn einiger Wettbewerbe war er unter anderem von 1996-2002 mit Jörn Genkel als Projektleiter für die NORD/LB in Hannover verantwortlich. Danach arbeitete Haas an internationalen Projekten in Dubai, Italien und Frankreich bevor er 2005 Partner in Behnisch Architekten wurde. Als Partner war Martin Haas verantwortlich für das Stadtentwicklungsprojekt Riverparc in Pittsburgh, für Labor und Büroprojekte in Paris, für das Haus im Haus in der Handelskammer Hamburg, die Unilever Zentrale und den Marco Polo Tower in Hamburg, sowie für das Ozeaneum in Stralsund. Martin Haas war auch Co-Kurator der sehr erfolgreichen Wanderausstellung "Ökologie, Design, Synergie".

Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt Haas auf die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Architektur. Nach 6 Jahren der Partnerschaft gründet Haas, zusammen mit David Cook und Stephan Zemmrich im April 2012 sein eigenes Büro „haascookzemmrich STUDIO2050“ mit Projekten im In und Ausland.

Als Mitbegründer des DGNB ist Martin Haas Mitglied des Präsidiums, und seit 2013 deren Vizepräsident.Seit 2008 hat er eine Gastprofessur and der University of Pennsylvania in Philadelphia, USA sowie an der Universita di Sassari in Italien inne.

Martin Haas ist seit 2017 Mitglied des Gestaltungsbeirats in Karlsruhe. Seit 2020 ist er ehrenamtliches Mitglied des Konvents der Baukultur.

Auszüge: Projekte

Nord/LB

Nord/LB

Martin Haas als Projektpartner bei Behnisch Architekten von 1995-2002
Handelskammer Hamburg

Handelskammer Hamburg

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten Die Handelskammer Hamburg ist seit gut 340 Jahren nicht nur Börsenplatz und Mittelpunkt des wirtschaftlichen Lebens der Stadt, sie ist auch von großer gesellschaftlicher Bedeutung. In die vorhandene Börsenhalle wurde ein neuer Baukörper als „Haus im Haus“ eingefügt, der, über fünf Etagen verteilt, Büroräume, Ausstellungsflächen der Wirtschaftsbibliothek sowie den Börsenclub aufnimmt. Das Licht reflektierend, immateriell, entwickelt die Struktur einen starken Kontrast zum steinernen Gepräge der historischen Halle. Transluzente Bauteile, Spiegellamellen und eine speziell für das Haus entwickelte LED Beleuchtung unterstützen den Eindruck einer spielerischen Maßstabslosigkeit.
Unilever Hamburg

Unilever Hamburg

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten 2005-2012 Der Neubau für die Hauptverwaltung von Unilever hat einen neuen Akzent in der südlichen Stadtansicht der Hafencity in Hamburg gesetzt. Die offene Bürolandschaft für die gut 1200 Mitarbeiter entwickelt sich um ein zentrales Atrium herum. Das Gebäude ist organisiert wie eine kleine Stadt. Es gruppieren sich Nachbarschaften um eine Welt aus Brücken Plätzen und Rampen. Vielseitigkeit, Leichtigkeit, Transparenz und Dynamik fördern den Austausch. Es ist ein Haus welches Öffentlichkeit schafft. Neben dem innovativen Bürokonzept ist das Unileverhaus das weltweit erste Bürogebäude mit einer LED Beleuchtung als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitkonzepts. Neben dem Umweltzeichen der Hafencity in Gold hat das Gebäude diverse internationale Auszeichnungen erhalten und wird heute im Reiseführer als eine der 10 Hauptattraktionen Hamburgs geführt.
Ozeaneum Stralsund

Ozeaneum Stralsund

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten Entwurf Behnisch & Partner, ab Entwurf Behnisch Architekten 2008 Mit dem Ozeaneum in Stralsund erweitert das Deutsche Meeresmuseum als größtes naturkundliches Museum der deutschen Ostseeküste seine bisherigen Standorte um einen Museums-Neubau mit Großaquarien und thematischen Ausstellungen zur Ostsee, dem Weltmeer, der Erforschung und Nutzung der Meere sowie einer Ausstellung zu den Riesen der Meere. Durch seine besondere Form und Lage ist das Ozeaneum zu einem bedeutenden Element im Stadtbild der Weltkulturerbe Stadt von Stralsund geworden. Die Baukörper sind von einer, in einer Stralsunder Werft hergestellten Stahlfassade umschlossen. Frei geschwungene Bänder umspielen die Fassaden der Ausstellungs- und Aquarienkörper wie vom Wind geblähte Segel. Das Ozeaneum bekam den Preis „Europäisches Museum des Jahres 2010“.
Marco Polo Tower Hamburg

Marco Polo Tower Hamburg

Martin Haas als Partner in Behnisch Architeken 2005-2012 Direkt an der Elbe, an prominenter Stelle in der Hafencity, liegt neben dem neuen Unileverhaus der Marco Polo Tower. Durch seine exponierte Lage gehört er zu den herausragenden architektonischen Landmarken der Hafen City. Seine 17 oberirdischen, leicht zueinander verdrehten Geschosse erlauben von allen 58 Wohneinheiten spektakuläre Ausblicke über die Elbe, auf die Hamburger Stadtlandschaft und die Hafencity. Die zurückgesetzten Fassaden werden durch die überhängenden geschwungenen Terrassen auf natürliche Weise verschattet, so dass auf einen konventionellen Sonnenschutz verzichtet werden konnte. Die Kälteerzeugung erfolgt über eine solarbetriebene Absorptionskältemaschine. Vakuumkollektoren auf dem Dach wandeln solare Gewinne mittels eines Wärmetauschers in Kälte, so dass darüberhinaus eine umweltverträgliche Kühlung der Wohneinheiten möglich ist.
RiverParc Pittsburgh

RiverParc Pittsburgh

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten

Petru du Toit

Petru absolvierte ihr Bachelor- und Masterstudium in Architektur in Südafrika. 2016 wurde sie für ihr Projekt "Entwurf eines Rehabilitierungszentrum für exzessives Onlineverhalten (EOV) oder Internetabhängigkeit" zur Architekturstudentin des Jahres ausgezeichnet. Während ihres Studiums hat sie u.a. für verschiedene Studios in Kapstadt, Durban und Bloemfontein in Südafrika gearbeitet.

Petru interessiert sich sehr für einen ganzheitlichen Designansatz, weshalb sie ein Praktikum bei Transsolar KlimaEngineering in Stuttgart absolvierte. Hier konnte sie ein tieferes Verständnis für integriertes und nachhaltiges Bauen entwickeln.

Während ihrer Zeit bei Transsolar gründete sie Start Small. Diese Online-Plattform möchte den urbanen Wandel nachhaltig beeinflussen, durch virtuelle Vernetzung und Wissensaustausch. Ganzheitlich gesehen wird dort das Selbstbauer durch eine Auswahl und die Anwendung von umweltfreundlicher Materialien gefördert.

Petru ist seit 2019 als Architektin bei haascookzemmrich STUDIO2050 tätig und arbeitet aktuell an der Radstation Tübingen.

Sandro Ruiu

Architekt

Nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung als Bauzeichner / Hochbau, studierte Sandro in Biberach (DE), Wien (AT) und Tokyo (JP) Architektur. Während und nach seinem Studium war Sandro in mehreren Büros in Süddeutschland sowie Österreich tätig. Unter anderem arbeitete er für querkraft und pool Architektur in Wien.

Bei haascookzemmrich STUDIO2050 ist Sandro seit 2014 als Architekt angestellt.

Zu seinem bisherigen Tätigkeiten zählt die Mitarbeit an diversen Wettbewerben (u.a. Guggenheim Museum in Helsinki), Machbarkeitsstudien (Film und Medienhaus / neuen Hauptverwaltung für Demeter) sowie VOF-Verfahren (Kulturbahnhof in Aalen).

Seit 2016 ist Sandro als Projektleiter für ein Logistikzentrum in Walldorf tätig.

Stephan Zemmrich

Partner

Stephan Zemmrich hat nach seiner Ausbildung als Tischler in Delft und in Stuttgart Architektur studiert. Nach Tätigkeiten in Rotterdam und Indien bei dem späteren Pritzker Preisträger Balkrishna Doshi, war Stephan Zemmrich seit 2005 in Behnisch Architekten als Architekt und Projektleiter tätig. Neben dem Unilever Gebäude in Hamburg ist hier auch das Dorotheenquartier Stuttgart zu nennen bei dem Zemmrich für den Wettbewerbsentwurf und den Projektstart verantwortlich zeichnet. 2012 hat sich Stephan Zemmrich mit Martin Haas und David Cook selbständig gemacht und das Büro haascookzemmrich STUDIO2050 gegründet.

Auszüge: Projekte

Unilever Hamburg

Unilever Hamburg

Stephan Zemmrich als Projektleiter für Behnisch Architekten Der Neubau für die Hauptverwaltung von Unilever hat einen neuen Akzent in der südlichen Stadtansicht der Hafencity in Hamburg gesetzt. Die offene Bürolandschaft für die gut 1200 Mitarbeiter entwickelt sich um ein zentrales Atrium herum. Das Gebäude ist organisiert wie eine kleine Stadt. Es gruppieren sich Nachbarschaften um eine Welt aus Brücken Plätzen und Rampen. Vielseitigkeit, Leichtigkeit, Transparenz und Dynamik fördern den Austausch. Es ist ein Haus welches Öffentlichkeit schafft. Neben dem innovativen Bürokonzept ist das Unileverhaus das weltweit erste Bürogebäude mit einer LED Beleuchtung als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitkonzepts. Neben dem Umweltzeichen der Hafencity in Gold hat das Gebäude diverse internationale Auszeichnungen erhalten und wird heute im Reiseführer als eine der 10 Hauptattraktionen Hamburgs geführt.

Jorge Tapia Moreau

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