iZWO Enercity
Hannover / Deutschland

2018 – 2022

Das neue 6 geschossige Haus i/zwo öffnet sich Richtung neuer Haltestelle Braunstraße der Stadt und seinen Besuchern. Zentrales Element und Herz des Entwurfs ist das großzügige, Tageslicht durchflutete Atrium, welches im Erdgeschoss mit dem Fitnessbereich, dem Konferenzraum und dem Restaurant am Park belebt wird. Gleichzeitig ist das Atrium der zentrale Ort der Begegnung und des Austauschs untereinander. Brücken, Rampen und Treppen verbinden wie in einer Stadt zentrale Plätze, die Netzwerkflächen miteinander. Das Atrium ist durch großzügige Verglasungsflächen in der Dachkonstruktion belichtet. Am Atrium liegen an den zentralen Erschließungskernen offene, zum Luftraum hin orientierte Flächen, die Netzwerkflächen. Sie dienen gleichzeitig als Zugang zu den Bürozonen und bündeln zentrale Nutzungen wie Kopierstationen und Teeküchen.

Die Netzwerkflächen sind untereinander mit Brücken und Stegen verbunden. Es entstehen horizontale und vertikale Nachbarschaften, verbunden durch Wege und das Atrium selbst. Vor allem sind diese Bereiche aber Treffpunkte. Große Holztische, Tresen entlang der Brüstungen, Sofas und Sessel bieten die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Kommunikation und schaffen auf diesen Flächen eine behagliche, informelle Atmosphäre. Ein lebendiges und kommunikatives Miteinander entsteht und fördert so auch bei den Mitarbeitern des Hauses das Gefühl, zusammen zu gehören. Nicht mehr die einzelne Abteilung ist der Arbeitsplatz. Das Haus selbst stärkt die Identität des Unternehmens.

Short Facts

Bauherr

Enercity Stadtwerke Hannover AG

Planungsteam

Tragwerksplanung
grbv Geschäftsführungs-GmbH

HLS
pbr Planungsbüro Rohling AG

E-Technik
Ingenieurbüro Hanusch

Brandschutz
hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH

Bauphysik / Energiekonzept
energydesign

Fläche

19.500 m2

Das Team

Anjali Ramachandran

Architektin

Direkt nach Ihrem absolvierten Bachelor in Indien, arbeitete Anjali als Architektin in Auroville und Kochi (IN). Während ihres Bachelor Studiums war sie DAAD-Stipendiatin und schloss so ein Austauschsemester an der TU Berlin ab.

In Indien arbeitete sie an einem Urban Research Projekt für das Habitat Forum Berlin und der TU Berlin mit. Während und nach ihrem Masterstudium in Dessau (DAAD-Stipendium) war Anjali an mehreren Projekten und für verschiedene Büros, sowohl in Mae Sot (TH) als auch Berlin (DE) tätig.

Bei haascookzemmrich STUDIO2050 ist Anjali seit 2018 als Architektin angestellt. Derzeit ist sie für eine Entwicklung eines Quatiers in Berlin tätig.

Erik Martinez

Etrat Hosseini

Ivan Jimenez

Ivan hat einen beruflichen und akademischen Hintergrund aus Deutschland, China, Spanien, Frankreich, Chile, Mexiko und den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2013 absolvierte er das Gerald D. Hines College of Architecture an der University of Houston (USA) mit einem Bachelor of Architecture, B.S. in Environmental Design zusammen mit einem Construction Management Minor Degree.

Er hat mehrere professionelle / akademische Stipendien erhalten, darunter das Alexander von Humboldt, Bundeskanzler-Stipendiat (2016 – 2017), während dessen er am Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) der Universität Stuttgart an fortgeschrittenen Fertigungsprozessen forschte; für das Hines Fellowship arbeitete Ivan für Enric Miralles-Benedetta Tagliabue (EMBT) in Barcelona (ES).

Im Rahmen des Stipendiums des Hispanischen Verbands für Hochschulen und Universitäten (HACU), arbeitete er in Kooperation mit NBBJ Architects für das US Department of Veteran Affairs, New Orleans (USA).

Ivan hat seine berufliche Erfahrung bei Intexure Architects, Houston, SFP Architecten, Stuttgart (DE), Fluxá & Haas Arquitectos, Concepcion (CL) und Metalab, Houston gesammelt.

Seit 2018 arbeitet Ivan für haascookzemmrich STUDIO2050.

Lena Götze

Innenarchitektin

Lena studierte in Coburg (DE) und Stuttgart (DE), sowie in Lugano (CH) Innenarchitektur. Im Laufe ihres Studiums sammelte sie in diversen Büros Erfahrung und fand, nach dem erfolgreich absolvierten Master an der HFT, ihren Einstieg bei Scope Architekten in Stuttgart. Seit 2017 ist sie als Innenarchitektin bei haascookzemmrich STUDIO2050 angestellt.

Neben einem abgeschlossenen Büroprojekt in Stuttgart, bearbeitet Lena aktuell den Innenraum von dem Projekt Alnatura Arbeitswelt und von einem Logistikzentrum in Walldorf.

Maria Hänichen

Architektin

Nach Studienaufenthalten am Boston Architectural College (BAC), der Melbourne School of Design (MSD) sowie der German University of Cairo (GUC) beendete Maria ihr Studium mit Diplom in Architektur und Stadtplanung an der Uni Stuttgart. Während und nach dem Studium war sie bei Allmann Sattler Wappner in München und (se)arch sowie fpz Zeese in Stuttgart tätig.

Im Wintersemester 16/17 wirkte Maria an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart als akademische Mitarbeiterin für die Klasse „Öffentliche Räume Bauten und Städtebau“ in der Lehre mit. Währenddessen war sie selbstständig tätig und plante und realisierte die neuen Prinzipalstücke der Reformationskirche in Hilden.

Bei haascookzemmrich STUDIO2050 ist Maria seit 2018 als Architektin angestellt. Derzeit ist sie für eine Quartiersentwicklung in Berlin tätig.

Stephan Laub

Nach der Fachschulausbildung als Bautechniker für Denkmalpflege und Sanierung an der ehemaligen Ingenieurschule für Bauwesen in Gotha (DE) erfolgte Stephans Berufseinstieg als Fachplaner für Denkmalpflege in Plauen / V.. Seine Planungs- und Fachbauleitungstätigkeiten wurde fortgesetzt in der Rhein-Main-Region an denkmalgeschützten Sakral- und Profanbauten.

Im Jahr 2008 erfolgte der Abschluss an der Fernuniversität Hagen (DE) im Bereich Kulturmanagement. In der Region Stuttgart gehörten die Generalsanierung mit energetische Sanierung und Restaurierung des historischen Rathauses in Tübingen (DE) zu Stephans wesentlichen Projekten.

Bei haascookzemmrich STUDIO2050 ist Stephan seit Ende 2017 angestellt. Sein Leistungsschwerpunkt besteht neben anspruchsvoller Ausführungs- sowie Werkplanung im der Kosten- und Leistungsplanung in allen Leistungsphasen der HOAI.

Seit 2018 läuft sein Aufnahmeverfahren in die Architektenkammer Baden-Württemberg.

Stephan Zemmrich

Partner

Stephan Zemmrich hat nach seiner Ausbildung als Tischler in Delft und in Stuttgart Architektur studiert. Nach Tätigkeiten in Rotterdam und Indien bei dem späteren Pritzker Preisträger Balkrishna Doshi, war Stephan Zemmrich seit 2005 in Behnisch Architekten als Architekt und Projektleiter tätig. Neben dem Unilever Gebäude in Hamburg ist hier auch das Dorotheenquartier Stuttgart zu nennen bei dem Zemmrich für den Wettbewerbsentwurf und den Projektstart verantwortlich zeichnet. 2012 hat sich Stephan Zemmrich mit Martin Haas und David Cook selbständig gemacht und das Büro haascookzemmrich STUDIO2050 gegründet.

Auszüge: Projekte

Unilever Hamburg

Unilever Hamburg

Stephan Zemmrich als Projektleiter für Behnisch Architekten Der Neubau für die Hauptverwaltung von Unilever hat einen neuen Akzent in der südlichen Stadtansicht der Hafencity in Hamburg gesetzt. Die offene Bürolandschaft für die gut 1200 Mitarbeiter entwickelt sich um ein zentrales Atrium herum. Das Gebäude ist organisiert wie eine kleine Stadt. Es gruppieren sich Nachbarschaften um eine Welt aus Brücken Plätzen und Rampen. Vielseitigkeit, Leichtigkeit, Transparenz und Dynamik fördern den Austausch. Es ist ein Haus welches Öffentlichkeit schafft. Neben dem innovativen Bürokonzept ist das Unileverhaus das weltweit erste Bürogebäude mit einer LED Beleuchtung als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitkonzepts. Neben dem Umweltzeichen der Hafencity in Gold hat das Gebäude diverse internationale Auszeichnungen erhalten und wird heute im Reiseführer als eine der 10 Hauptattraktionen Hamburgs geführt.

Svetlana Normantovich

Architektin

Nach dem Erhalt des Bachelor of Arts des Architectural Institute in Moskau (RU) nahm Svetlana an internationalen Workshops und Projekten teil, z.B. das Austauschstudium am Shibaura Technological Institute in Tokio (JP). Daraufhin setzte sie ihr Studium am Politecnico di Milano (IT) fort. Seither interessiert sich Svetlana für Themen der ökologischen Architektur, passiven Energieressourcen und Biomimikry.

Während und nach ihrem Studium arbeitete Svetlana in mehreren Büros in Moskau, Mailand und Stuttgart. Svetlana ist seit 2016 als Architektin für haascookzemmrich STUDIO2050 tätig.

Zu ihren bisherigen Aufgaben zählen die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (Heidelberger Straße in Heilbronn (2. Platz), Holsten Areal in Hamburg (3. Platz), Entwicklung Gruner + Jahr (1. Platz), iZWO Enercity Hannover (1. Platz)), Visualisierungsprozesse und Unterstützung bei der grafischen Repräsentation des Büros.

Seit 2017 ist Svetlana als Projektleiterin für das Projekt iZWO Enercity in Hannover (DE) tätig.

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