Erweiterung Experimenta
Heilbronn / Deutschland

2013

Ein AUFTAKT für den NECKARBOGEN, ein ENSEMBLE bei dem Landschaft und urbanes Umfeld verschmelzen.

Das Planungsgebiet ist ein Stadtraum von zentraler Bedeutung. Der Erweiterungsbau wird durch seine geschwungene horizontale Form ein Gelenk an dieser städtebaulichen Nahtstelle werden. Durch seine Bauform leitet das Gebäude vom Landschaftsraum der Bundesgartenschau in die Altstadt Heilbronns über.

Der Erweiterungsbau setzt daher keinen Akzent durch Höhe und Vertikalität, sondern durch das "Zur Schaustellen" seiner besonderen Inhalte. Wie auf einem Präsentierteller werden die Bausteine der Experimenta in die Höhe gehoben.

Das DACH der IDEEN. Ein INNOVATIONSFELD, welches NEUGIERIG MACHT! Aus der neuen experimenta sprudelt es förmlich! Die jungen Forscher durchstoßen die Decke und machen sich Luft. Wie auf einem Spielfeld rollen die Murmeln der Biosphäre und der Talentschmieden auf dem Dach der Ideen zwischen Pflanz- und Energiefeldern umher. Über den Baumwipfeln zeigt sich die Zukunft und lockt weit ins Umland neue Forscher.

Das SCHAUFENSTER experimenta.

Short Facts

Auslober

Dieter Schwarz Stiftung, gemeinnützige GmbH

Planungsteam

Energiekonzept
Transsolar – Stuttgart

Tragwerksplanung
Schlaich, Bergermann & Partner – Stuttgart

Landschaftsarchitektur
Atelier Dreiseitl – Überlingen

Wettbewerb

2013 / Finalist

Fläche

10.000 m2

Das Team

David Correa

Eduardo Martín Rodríguez

Architekt

Eduardo hat in Madrid (Universidad Politécnica) und Weimar (Bauhaus) Architektur studiert. Während seinem Studium war er unter anderem in „3GOffice“ und „Gazapo & Marquerie arquitectos“ in Madrid tätig.

Eduardo arbeitet als Architekt bei haascookzemmrich STUDIO2050 seit 2013. Zu seinem bisherigen Tätigkeiten zählt die Mitarbeit an Wettbewerben (u.a. Merecedes Benz Campus in Stuttgart), sowie die Werkplanung für verschiedene Projekte: Schmalz Empfangsgebäude in Glatten (2014-2015), Alnatura Arbeitswelt in Darmstadt (2016-2017) und ein Logistikzentrum in Walldorf (2018).

Heinrich Huber

Martin Haas

Partner Freier Architekt BDA / Miller Chair University of Pennsylvania

Martin Haas hat in Stuttgart und London Architektur studiert. Von 1995-2012 war Martin Haas bei Behnisch Architekten tätig. Nach dem Gewinn einiger Wettbewerbe war er unter anderem von 1996-2002 mit Jörn Genkel als Projektleiter für die NORD/LB in Hannover verantwortlich. Danach arbeitete Haas an internationalen Projekten in Dubai, Italien und Frankreich bevor er 2005 Partner in Behnisch Architekten wurde. Als Partner war Martin Haas verantwortlich für das Stadtentwicklungsprojekt Riverparc in Pittsburgh, für Labor und Büroprojekte in Paris, für das Haus im Haus in der Handelskammer Hamburg, die Unilever Zentrale und den Marco Polo Tower in Hamburg, sowie für das Ozeaneum in Stralsund. Martin Haas war auch Co-Kurator der sehr erfolgreichen Wanderausstellung "Ökologie, Design, Synergie".

Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt Haas auf die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Architektur. Nach 6 Jahren der Partnerschaft gründet Haas, zusammen mit David Cook und Stephan Zemmrich im April 2012 sein eigenes Büro „haascookzemmrich STUDIO2050“ mit Projekten im In und Ausland.

Als Mitbegründer des DGNB ist Martin Haas Mitglied des Präsidiums, und seit 2013 deren Vizepräsident.Seit 2008 hat er eine Gastprofessur and der University of Pennsylvania in Philadelphia, USA sowie an der Universita di Sassari in Italien inne.

Martin Haas ist seit 2017 Mitglied des Gestaltungsbeirats in Karlsruhe.

Auszüge: Projekte

Nord/LB

Nord/LB

Martin Haas als Projektpartner bei Behnisch Architekten von 1995-2002
Handelskammer Hamburg

Handelskammer Hamburg

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten Die Handelskammer Hamburg ist seit gut 340 Jahren nicht nur Börsenplatz und Mittelpunkt des wirtschaftlichen Lebens der Stadt, sie ist auch von großer gesellschaftlicher Bedeutung. In die vorhandene Börsenhalle wurde ein neuer Baukörper als „Haus im Haus“ eingefügt, der, über fünf Etagen verteilt, Büroräume, Ausstellungsflächen der Wirtschaftsbibliothek sowie den Börsenclub aufnimmt. Das Licht reflektierend, immateriell, entwickelt die Struktur einen starken Kontrast zum steinernen Gepräge der historischen Halle. Transluzente Bauteile, Spiegellamellen und eine speziell für das Haus entwickelte LED Beleuchtung unterstützen den Eindruck einer spielerischen Maßstabslosigkeit.
Unilever Hamburg

Unilever Hamburg

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten 2005-2012 Der Neubau für die Hauptverwaltung von Unilever hat einen neuen Akzent in der südlichen Stadtansicht der Hafencity in Hamburg gesetzt. Die offene Bürolandschaft für die gut 1200 Mitarbeiter entwickelt sich um ein zentrales Atrium herum. Das Gebäude ist organisiert wie eine kleine Stadt. Es gruppieren sich Nachbarschaften um eine Welt aus Brücken Plätzen und Rampen. Vielseitigkeit, Leichtigkeit, Transparenz und Dynamik fördern den Austausch. Es ist ein Haus welches Öffentlichkeit schafft. Neben dem innovativen Bürokonzept ist das Unileverhaus das weltweit erste Bürogebäude mit einer LED Beleuchtung als integraler Bestandteil des Nachhaltigkeitkonzepts. Neben dem Umweltzeichen der Hafencity in Gold hat das Gebäude diverse internationale Auszeichnungen erhalten und wird heute im Reiseführer als eine der 10 Hauptattraktionen Hamburgs geführt.
Ozeaneum Stralsund

Ozeaneum Stralsund

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten Entwurf Behnisch & Partner, ab Entwurf Behnisch Architekten 2008 Mit dem Ozeaneum in Stralsund erweitert das Deutsche Meeresmuseum als größtes naturkundliches Museum der deutschen Ostseeküste seine bisherigen Standorte um einen Museums-Neubau mit Großaquarien und thematischen Ausstellungen zur Ostsee, dem Weltmeer, der Erforschung und Nutzung der Meere sowie einer Ausstellung zu den Riesen der Meere. Durch seine besondere Form und Lage ist das Ozeaneum zu einem bedeutenden Element im Stadtbild der Weltkulturerbe Stadt von Stralsund geworden. Die Baukörper sind von einer, in einer Stralsunder Werft hergestellten Stahlfassade umschlossen. Frei geschwungene Bänder umspielen die Fassaden der Ausstellungs- und Aquarienkörper wie vom Wind geblähte Segel. Das Ozeaneum bekam den Preis „Europäisches Museum des Jahres 2010“.
Marco Polo Tower Hamburg

Marco Polo Tower Hamburg

Martin Haas als Partner in Behnisch Architeken 2005-2012 Direkt an der Elbe, an prominenter Stelle in der Hafencity, liegt neben dem neuen Unileverhaus der Marco Polo Tower. Durch seine exponierte Lage gehört er zu den herausragenden architektonischen Landmarken der Hafen City. Seine 17 oberirdischen, leicht zueinander verdrehten Geschosse erlauben von allen 58 Wohneinheiten spektakuläre Ausblicke über die Elbe, auf die Hamburger Stadtlandschaft und die Hafencity. Die zurückgesetzten Fassaden werden durch die überhängenden geschwungenen Terrassen auf natürliche Weise verschattet, so dass auf einen konventionellen Sonnenschutz verzichtet werden konnte. Die Kälteerzeugung erfolgt über eine solarbetriebene Absorptionskältemaschine. Vakuumkollektoren auf dem Dach wandeln solare Gewinne mittels eines Wärmetauschers in Kälte, so dass darüberhinaus eine umweltverträgliche Kühlung der Wohneinheiten möglich ist.
RiverParc Pittsburgh

RiverParc Pittsburgh

Martin Haas als Partner in Behnisch Architekten

Yohhei Kawasaki

Architekt

Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums im Fach Materials Engineering in Japan, war Yohhei als Produktdesigner / technischer Zeichner in Japan tätig. Nach zwei Jahren Berufserfahrung als Produktdesigner studierte er Architektur BA und MA in Stuttgart (DE). Während und nach seinem Studium war Yohhei in mehreren Büros in Süddeutschland tätig. Unter anderem arbeitete er für LAVA in Stuttgart.

Bei haascookzemmrich STUDIO2050 ist Yohhei seit 2013 als Architekt angestellt. Zu seinem bisherigen Aufgaben zählt die Mitarbeit an diversen Wettbewerben (u.a. MBCC in Beijing) und Projekten (Alnatura Arbeitswelt).

Seit 2018 ist er als Projektleiter für das Projekt Smichov City – Sever Prag und das Projekt Kaldewei Innovationszentrum tätig.

Yuanyuan Wu

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