Deutscher Pavillon Expo
Mailand / Italien

2012 – 2013

Die Weltausstellung in Mailand 2015 hat mit dem Motto „Ernährung und Essen“ ein zentrales Thema unserer Menschheitsentwicklung aufgegriffen und einer breiten Öffentlichkeit die gesellschaftliche Relevanz vor Augen geführt. Deutschland hat hier aufgrund der kulturellen Vielschichtigkeit, seiner Innovationskraft und Kompetenz eine umfangreiche und sehr differenzierte Bandbreite potentieller Themen und Aussteller angeboten.

Die Ideenbühne Deutschland

Der Architektur kam dabei eine übergeordnete, strukturierende Aufgabe zu. Die Ausstellungsbereiche sollte einer lesbaren und leicht verständlichen Dramaturgie folgen, damit der Besucher bereit ist die komplexen Zusammenhänge anzunehmen, und mit Begeisterung dem Angebot zu folgen.

Deutschland lädt ein

Ungewohntes zeigte sich schon von Ferne. Kein abgeschlossenes Haus oder eine schön verpackte Halle erwarteten den Besucher. Er wurde eingeladen, einen Platz zu betreten. Ein Ort der Anregung und Entspannung. Eine Wiese neigte sich, auch ein wenig augenzwinkernd seinen Gästen zu.

Ein Stück deutscher Landschaftsidyll

Das Ideendach bietet den Rahmen dieser großartigen Inszenierung. Es beleuchtet und schützt den Besucher vor der Sommersonne Italiens und vor den wenigen aber oft intensiven Sommerregen. Doch das Blätterdach verspricht bei einer genaueren Betrachtung mehr Inhalte. Mit dem Gefühl am richtigen Platz zu sein beginnt der Rundgang durch den Raum der Ideen. Dabei wird der Besucher selbst Teil des Spektakels.

​Contribute and Share!

Die Besonderheit des Pavillons wird, neben der einmaligen Attraktion des größten Zoetropes der Welt, auch die Unvergesslichkeit der Kombination von Architektur, Ausstellung und Erleben sein. Die vielen Menschen auf der Lichtung unter dem Blätterwald, die ein kleines Konzert erleben oder ein stimmungsvolles Picknick im Grünen feiern, würden sich gerne daran erinnern.

Short Facts

Bauherr

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie – Bonn

Planungsteam

Tragwerksplanung
Werner Sobek – Stuttgart

Ausstellungskonzept
Atelier Markgraph – Frankfurt am Main

Medien Konzept
Art & Com – Berlin

HLSE
WSGreen Technologies – Stuttgart

Landschaftsarchitektur
Büro Baubotanik – Stuttgart

Besucherkonzept
LORD Cultural Resources – London / England

Wettbewerb

3. Preis / Ideenbühne Deutschland – "Contribute and Share"

Fläche

7.300 m2 BGF

Das Team

David Cook

Partner Freier Architekt, BA (hons), Dip. Arch (dist), RIBA, BDA

Als Projektpartner bei Behnisch Architekten war David Cook von 1995-2005 verantwortlich für das Harbourside Center (Konzert- und Tanztheater) in Bristol, Großbritannien, das Dänische Nationalarchiv (NPAC) in Kopenhagen, Dänemark, sowie für das Terrence Donnelly Center für zelluläre und biomolekulare Forschung (TDDCBR) an der Universität von Toronto, Kanada. Als Partner bei Behnisch Architekten zwischen 2005-2012 war David Cook verantwortlich für die Hilde-Domin-Schule in Herrenberg, das Nationalzentrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg, die Schwetzinger-Terrasse-Kindertagesstätte in Heidelberg, sowie für das Gebäude des Hauptsitzes King Abdullah Financial District (KAFD) in Riyadh, Saudi-Arabien. Er hat an einer Vielzahl von Campus- / Masterplaning-Projekten gearbeitet, darunter UC Dublin, Irland und der Sanierung des Lower Don in Toronto, Kanada. David Cook war auch Co-Kurator der sehr erfolgreichen Wanderausstellung "Ökologie, Design, Synergie" durch Deutschland.

Nach 6 Jahren der Partnerschaft gründet Cook, zusammen mit Martin Haas und Stephan Zemmrich, im April 2012 sein eigenes Büro „haascookzemmrich STUDIO2050“ mit Projekten im In- und Ausland.

David Cook war Belluschi-Gastprofessor für Architektur an der Universität von Oregon, USA. Er pflegt weiterhin eine enge Beziehung zu der Universität und kehrt regelmäßig für Gastvorträge an die Universität zurück.

Auszüge: Projekte

Bristol Harbourside Centre

Bristol Harbourside Centre

David Cook als Projektpartner bei Behnisch Architekten von 1993-1996
Danish National and Provincial Archives, Copenhagen

Danish National and Provincial Archives, Copenhagen

David Cook als Projektpartner bei Behnisch Architekten von 1996-2000
Terrence Donnelly Center for Cellular and Biomolecular Research (TDCCBR), Toronto

Terrence Donnelly Center for Cellular and Biomolecular Research (TDCCBR), Toronto

David Cook als Partner in Behnisch Architekten
Hilde-Domin-Schule, Herrenberg

Hilde-Domin-Schule, Herrenberg

David Cook als Partner in Behnisch Architekten
Institut für Technische Physik (ITEP), KIT, Karlsruhe

Institut für Technische Physik (ITEP), KIT, Karlsruhe

David Cook als Partner in Behnisch Architekten
National Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg

National Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg

David Cook als Partner in Behnisch Architekten

Ilyas Ekizoglu

#hcz_expo

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