Brandenburgs "Alhambra"

19. April 2022
Naturschutz hochklappen - Innovativer Lärmschutz als vertikale Naturschutzmaßnahme

haascookzemmrich STUDIO2050 partizipierte im Workshop "Alhambra" bei Neblin in Brandenburg zur Erarbeitung einer Machbarkeitstudie einer Lärmschutzwand und einer Raststätte aus Lehm.

In der Nähe des Dorfes Nebelin soll die Autobahn A14 durch das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe in Brandenburg führen. Ausgehend von den mit dem Autobahnbau verbundenen Sorgen der Menschen vor Ort hat das Zentrum für Peripherie die Situation zum Anlass genommen, einen Ideenentwicklungsprozess zu initiieren, die Potenziale der Region zu nutzen, deren besondere Schönheit und Lebensqualität zu bewahren und auf diese Weise eine zukunftsweisende und wirtschaftlich relevante Entwicklung anzustoßen: die Entwicklung einer wirksamen und gleichzeitig naturnahen, in mehrfacher Hinsicht innovativen Lösung, eine Lehm-Lärmschutzwand aus unmittelbar entnommenem Bodenaushub.

Das Video zum Workshop unter: https://zentrum-fuer-peripherie.org/startseite-tes...

Am 03. und 04. Mai 2022 wird das Projekt beim Konvent der Baukultur der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam präsentiert (https://www.bundesstiftung-baukultur.de/veranstalt...).

Bis zum 01. April war die Ausstellung "Auf dem Weg zu Brandenburgs Alhambra" im Foyer der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund in Berlin zu sehen (https://landesvertretung-brandenburg.de/pilotproje...).

Projektpartner:innen

  • M. Sc. Anika Kristin Gathof, Institut für Ökologie, TU Berlin (Lebensraum Wildbienen)
  • Dr. Dieter Günnewig, Bosch & Partner GmbH (Bewertung als ökologische Ausgleichsmaßnahme)
  • Christian Hansel, Lehmbau Lovis UG (Wellerlehmbau)
  • Prof. Arch. DPLG CEAA Heiner Lippe, TH Lübeck (Tests und Analysen)
  • Dr.-Ing. Jan Mittelstädt, Knippers Helbig GmbH (Tragwerksbau und Statik)
  • Martin Rauch, Lehm Ton Erde Baukunst GmbH, Mag. (Stampflehmbau)
  • Ute Reeh, Zentrum für Peripherie (Prozess und Form)
  • Bundesanstalt für Straßenbau, Abteilung Umweltschutz (wissenschaftliche Begleitung)
  • Bundesstiftung Baukultur, Vorstandsvorsitzender Reiner Nagel (Baukultureller Aspekt)
  • Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, Dr. Heike Ellner (Beratung und Monitoring)
  • Matthias Behrendt, Ortsvorsteher Nebelin
  • Christian Gadow, Bauamtsleiter Gemeinde Karstädt

Die Machbarkeitsstudie wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sowie dem Umwelt- und dem Wirtschaftsministerium in Brandenburg gefördert.

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